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Lehre

LL.M.-Studiengang: Recht der Digitalisierung

Die Universität zu Köln beheimatet eine der größten Rechtswissenschaftlichen Fakultäten. Ihr vielfältiges Angebot ist 2023 um einen einjährigen LL.M.-Studiengang zum Recht der Digitalisierung ergänzt worden, der fortan in jedem Wintersemester angeboten wird. Das Programm richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines juristischen Studiums und beleuchtet unter Einbindung führender Praktikerinnen und Praktiker die Entwicklung des Megatrends in Privatunternehmen und Startups ebenso wie bei Verwaltung und Justiz.

Im Interview mit Studiengangsleiterin Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M. erhalten Sie Informationen über Inhalte, Forschungsfelder und Berufsperspektiven.


Veranstaltungen im Wintersemester 2026/2027

Vorbereitungsseminar

"Staat-Bürger-Verhältnis in der Digitalisierung: Chat-Bots, KI-Management und digitale Souveränität"

Das Vorbereitungsseminar befasst sich mit dem sich wandelnden Verhältnis zwischen Staat und Bürger im Kontext fortschreitender Digitalisierung. Thematisiert wird insbesondere der Einsatz von Chatbots in der öffentlichen Verwaltung, KI-gestützte Entscheidungsprozesse sowie deren rechtliche Implikationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie staatliches Handeln durch digitalisierte und automatisierte Systeme beeinflusst wird und welche Anforderungen sich daraus u.a. für Transparenz, Kontrolle und Rechtsschutz ergeben. Die rechtlichen Herausforderungen und Regulierungsansätze im digitalen Staat, darunter auch das Konzept der digitalen Souveränität, werden in den Blick genommen und insbesondere aus der Perspektive des Verfassungs- und Verwaltungsrechts sowie des Datenschutzes beleuchtet.

Schwerpunktseminar

"Neue Entwicklungen und aktuelle Rechtsfragen der Staatsmodernisierung"

Das Schwerpunktseminar befasst sich mit den aktuellen Entwicklungen und zentralen Rechtsfragen der Staatsmodernisierung mit besonderem Fokus auf die Digitalisierung staatlichen Handelns. Wie zeigt sich moderne Staatlichkeit? Was sind ihre Herausforderungen und Gestaltungsspielräume? Wie steht es um die staatliche Innovationsfähigkeit und was sind ihre Grenzen? Thematisiert werden u.a. digitale Verwaltungsprozesse, digitale Infrastrukturen, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie neue Formen datenbasierter Steuerung und staatlicher Organisation. Die Reformprozesse in Verwaltung und Gesetzgebung sowie ihre Auswirkungen auf staatliches Handeln und demokratische Strukturen werden insbesondere aus verfassungs-, verwaltungs- und europarechtlicher Perspektive untersucht.